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Aktuelle Hinweise und Pflegetipps für den Hochsommer

17.07.2014

Die Hauptblüte der Rosen ist nun vorbei und es ist an der Zeit den Sommerrückschnitt durchzuführen. Historische Rosen, die in der Regel nur einmal im Jahr blühen, sollten sofort nach dem Abblühen einem Korrekturschnitt unterzogen werden. Damit kräftigt man die Pflanze, die durch einen stärkeren Rückschnitt angeregt wird, neue Basistriebe zu bilden. Rosen, die gute Hagebuttenbildner sind, sollte man demgegenüber nicht zurückschneiden oder nur überlange Triebe bis zur Hälfte einkürzen. Bei allen übrigen Rosen, die mehrmals blühen, liegt die Schnittführung 3-4 Augen unterhalb des Blütenstandes, möglichst knapp oberhalb eines nach außen weisenden Auges. Hieraus entwickelt sich dann innerhalb der kommenden Wochen der neue Blütentrieb.

Entgegen dem häufigen Hinweis, Rosen Ende Juni bis Mitte Juli nochmal zu düngen, rate ich von dieser Maßnahme ab, da in unserer Mittelgebirgsregion die Vegetationszeit i.d.Regel Mitte Oktober endet und die Rosen bei erhöhtem Nährstoffangebot zu lange in den Herbst hinein austreiben. Somit könnten die frischen Triebe nicht mehr rechtzeitig ausreifen und im Winter weit herunterfrieren.

Wichtiger ist stattdessen in diesen Tagen permanenter Pflanzenschutz. In diesem Jahr sind Rosenrost, falscher Mehltau und Sternrußtau weit verbreitet. Schadpilze, erkenntlich durch rote Pusteln, schwarze Flecken und gelb werdende Blätter, sollten bekämpft werden, wobei erkranktes Laub entfernt und die ganze Pflanze mit Fungiziden und Blattstärkungsmitteln in wöchentlichen bis zweiwöchentlichen Abständen eingesprüht wird. Geeignet sind alle zugelassenen Mittel, kombiniert idealerweise mit dem Präparat VITANAL sauer/kombi, welches das Rosenlaub stärkt und die Verbreitung von Pilzsporen hemmt.

Gespritzt werden darf nicht bei Sonnenschein und Regen, ideal ist ein kühler Tag bei bedecktem Himmel.

Weiterführende Informationen zu VITANAL finden Sie unter der Webseite

www.vitanal.de