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Das Frühjahr 2014 - worauf zu achten ist

15.04.2014

Wir haben es in diesem Jahr mit einem außergewöhnlichen Witterungsverlauf zu tun. In Folge des durchgängig milden Winters haben fast alle Rosen ihre Vorjahresblätter behalten. Inklusive den daran befindlichen Pilzsporen. Der Frühjahresrückschnitt konnte schon sehr zeitig absolviert werden, die Rosen trieben bereits in der ersten Märzdekade aus.Nach der Entfernung des Winterschutzes, soweit  dieser notwendig war, und dem Abhäufeln, ist es nun an der Zeit, den Dünger einzuarbeiten. Wir empfehlen unbedingt, einem Düngemittel auf organisch- mineralischer Grundlage den Vorzug zu geben, da es hier in der Regel nicht zur Stickstoffüberdosierung kommen kann. In die engere Wahl aufgrund guter eigener Erfahrungen kommt bei uns

Engelhardt´s Rosendünger, pelletiert, ein organisch-mineralischer

NPK Dünger 6-5-9 in Verbindung mit Eifelgold-Urgesteinsmehl, welches die Bodenfruchtbarkeit erhöht, das Bodenleben aktiviert und eine pflanzengerechte Spurenelementversorgung gewährleistet. Die Pelletform erlaubt zudem eine einfache Ausbringung und Dosierung.

Nähere und ausführliche Informationen finden Sie unter dem

Link: www.Ludwig-Engelhardt.de

Natürlich bieten auch die Firmen Oscorna und Neudorff organisch-mineralische Rosendünger von guter Qualität an, ebenso wie zahlreiche renommierte Rosenschulen über eigene Rezepturen verfügen.

Jedem Rosenfreund bleibt es überlassen, die unterschiedlichsten Produkte im eigenen Garten zu testen.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die rechtzeitige Vorbeugung gegen Schadpilze, insbesondere Sternrußtau. Nachdem das vorjährige Laub zum Teil noch an den Sträuchern sitzt, haben auch die Pilzsporen vermutlich keinen Schaden genommen. Um den Kreislauf zu unterbrechen,bevor die Pilzsporen auf den neuen Blättern keimen können, empfehlen wir deshalb schon jetzt im April eine Austriebsspritzung mit im Fachhandel erhältlichen Fungiziden. Diese Behandlungen sollten entsprechend den Anwendungshinweisen in mehrwöchentlichen Abständen unbedingt wiederholt werden.Es ist unbedingt zu beachten, dass die nötigen Behandlungen jeweils mit unterschiedlichen Wirkstoffen zu wiederholen sind, um einer Resistenzbildung der Schadpilze gegen ein bestimmtes Fungizid vorzubeugen.

Wer auf diese Mittel verzichten möchte, kann alternativ auch Schachtelhalm-Präparate einsetzen, diese stärken die Blattstruktur und erschweren auf natürlichem Wege die Besiedlung der Rosenblätter mit Pilzsporen. Gegen nun wieder vermehrt auftretende Blattschädlinge, wie Rosentriebbohrer, Blattrollwespe und Blattschneiderbiene gibt es leider keine erfolgversprechenden Gegenmaßnahmen, außer, man macht sich die Mühe, befallene Blätter abzusammeln und befallene Triebspitzen abzuschneiden.

Bei steigenden Temperaturen sind auch die allseits unbeliebten Blattläuse wieder zur Stelle. Bitte spritzen Sie nur im äußersten Notfall, eingedenk der Singvögel sollten nur umweltverträgliche Mittel zum Einsatz kommen.