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der Zustand der Rosen zum Jahreswechsel

31.12.2013

So ungewöhnlich wie der Witterungsverlauf in diesem Jahr, so endet die Gartensaison 2013 wieder mal ganz untypisch mit sehr milden Temperaturen den gesamten Dezember über.

Das kann durchaus problematisch werden, wenn  noch eine nachfolgende Kälteperiode erwartet werden kann.Wir erinnern uns dabei unwillkürlich an den Winter 2011/2012,wo ähnliche Verhältnisse herrschten und der harte Frost ab Mitte Januar zuschlug, mit den bekannten Auswirkungen. Wenn wir unsere Rosen beobachten, finden wir die meisten Pflanzen noch grün und voll belaubt vor, ein Zeichen, dass noch keine vollständige Winterruhe eingetreten ist.Wichtigste Maßnahme gegen mögliche Spätfrostschäden ist noch immer das Anhäufeln der Rosen, zu mindestens, was die etwas empfindlicheren Sorten betrifft. Bei Wildrosen und deren Hybriden sowie Gallica- und Albahybriden kann meines Erachtens auf diese Vorsichtmaßnahme verzichtet werden.Diese Gruppen sind in der Regel ausreichend winterhart, um auch stärkere Kahlfröste unbeschadet zu überstehen. Große Aufmerksamkeit sollte man aber gerade jetzt der Wühlmauskontrolle und - bekämpfung widmen. Im noch ungefrorenen Boden können diese Nager ohne Schwierigkeiten an den Rosenwurzeln herankommen. In Regionen mit großen Wühlmauspopulationen ist es sinnvoll, mittels eines Sondierstabes Stichproben in den Rosenbeeten vorzunehmen und beim Auffinden frischer Wühlgänge sofort Fallen aufzustellen.Über erfolgversprechende Fangtechnik habe ich an anderer Stelle schon berichtet.