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Unsere Rosen im Oktober

06.10.2013

Eine Phase langer Trockenheit und anschließend intensive und sehr ergiebige Niederschlagsmengen führten dazu, dass die Rosen fast ausnahmslos einen starken Neutrieb im September zeigten.

Sowohl öfterblühende Kletterrosen als auch Teehybriden, Strauch und Bodendeckerrosen stehen jetzt,Anfang Oktober, noch in voller Blüte bzw. schieben knospende Triebe. Inwieweit diese noch zum Aufblühen kommen, hängt vom Witterungsverlauf ab. Milde Temperaturen sind dafür günstig, verzögern jedoch das Ausreifen der Triebe vor dem Winter. Jetzt sollte man aber die verwelkten Blüten nicht mehr unbedingt abschneiden, weil ein weiteres Neutrieb dadurch nur wieder angeregt würde.

Die einmalblühenden Rambler hingegen bezaubern schon jetzt mit einem reichlichen Hagebuttenschmuck,wenn auch noch nicht ganz ausgereift,z.B. Kiftsgate,Bobby James,Venusta Pendula,Rosa helenae,und viele andere.

Hier und da tritt vereinzelt Sternrußtau auf, die Invasion der Blattschädlinge ist jedoch vorbei und spielt in dieser Jahreszeit keine Rolle mehr. Die Hagebutten sind nicht nur was fürs Auge, sondern  dienen als Energiereserve für diejenigen Vogelarten, die im Winter bei uns bleiben.

Es ist Zeit,reifen Kompost bereit zu halten, um den Rosen bei einsetzenden stärkeren Frösten nötigen Frostschutz durch Anhäufeln zu geben. Das ist in der Regel erst ab November der Fall.

Wildrosen und R.gallica-Abkömmlinge bedürfen dieses Schutzes meistens nicht und kommen auch so gut durch den Winter.